BMFSFJ DL mitFoerderzusatz RZ  

 

 

Social Media Training – "CyberRight!"

Das "Social Media Training 'CyberRight!' - 'Bewusster Umgang mit sozialen Medien – Cybermobbing, Hate Speech und Fake News erkennen und begegnen'" ist ein modulares kostenfreies Trainingsangebot für Schulen sowie die offene und verbandliche Jugendarbeit in der Region, das den bewussten Umgang mit sozialen Medien befördern möchte. Schwerpunktmodule bilden Cybermobbing und Menschenrechte, Nutzung sozialer Medien, Hate Speech und Fake News. Dabei vermittelt es demokratische Lebenseinstellungen, Toleranzkompetenz und zivilcouragiertes Handeln.


Zudem fußt das „Social Media Training „CyberRight!“ auf dem vom Deutschen Volkshochschulverband in Zusammenarbeit mit dem Grimme-Institut entwickelten Methodenkoffer „Politische Jugendmedienbildung“, der im Januar 2019 in Bonn erstmals vorgestellt wurde. Das Angebot integriert darüber hinaus Erfahrungen des „mobilen demokratietheater“, des „Toleranz- Trainings“ und des Zivilcourage-Trainings „STOP IT“, welche der Verein Miteinander leben e.V. seit 2012 landesweit anbietet und durchführt.


Die Teilnehmer*innen sollen auf alltägliche Situationen vorbereitet werden, in denen der bewusste Umgang mit sozialen Medien gefordert ist. Dazu werden Handlungsoptionen und Bewältigungsstrategien für den zivilcouragierten Umgang mit Demokratiefeindlichkeit und Diskriminierung im Netz aufgezeigt, immer auf der Grundlage, geltende Menschenrechte zu wahren.


Das Konzept verfolgt einen partizipativen Ansatz, in dem die Themen gemeinsam mit den Jugendlichen erarbeitet werden. Das heißt u.a., dass bei der Gewichtung der Themen und der Erfassung der Problemlage, die Jugendlichen als Expert*innen ihrer eigenen Lebenswelt mit einbezogen werden.


Das Social Media-Training „CyberRight!“ besteht aus drei Modulschwerpunkten:
Das Modul „Cybermobbing und Menschenrechte“ bearbeitet den respektvollen und demokratischen Umgang im Netz. Dies beinhaltet auch das Phänomen der Diskriminierung mit all ihren Formen, Ursachen und Auswirkungen. Hierzu wird ein gemeinsames Verständnis von Toleranz und Diskriminierung erarbeitet, um daraufhin gemeinsam in Praxisübungen Kompetenzen zur Bewältigung von Cybermobbing zu erwerben.

 

Im Modul „Nutzung sozialer Medien“ erlernen die Teilnehmer*innen ein Bewusstsein darüber, welche Spuren sie im Netz hinterlassen und reflektieren ihre Nutzung von Apps und Sozialmedien Diensten. Hierzu wird ermittelt welche Dienste im Alltag genutzt werden und wie diese mit unseren vertraulichen Daten umgehen. Im Anschluss wird aufgezeigt, wie bewussterer Umgang mit diesen gestaltet werden kann.


Das „Modul Hate Speech und Fake News“ thematisiert den Umgang mit der Manipulationsmacht von Falschmeldungen und organisierter demokratiefeindlicher Hetze im Netz. Hierbei erlernen die Teilnehmer*Innen Strategien, um Fake News zu erkennen und Hetze zu begegnen. Hierzu werden Beispiele aus dem Netz gemeinsam analysiert, um daraufhin die erlernten Kompetenzen direkt anzuwenden.

 

Altersstufe: Ab ca. 14 Jahren bis 27 Jahren
Teilnehmendenzahl: Min. 5, max. 15 Teilnehmer*innen
Workshopdauer: 2 Tage à ca. 5 Stunden (bei Rücksprache flexibel anpassbar)
Voraussetzungen: PC’s oder Laptops in Teilnehmer*innenzahl und eine stabile Internetverbindung + 1x Beamer

 

Anmeldung:    per E-Mail an Workshopleiter Ercan Kök unter der E-Mail: ercan.koek(at)outlook.de. Bei Rückfragen steht Ercan Kök auch telefonisch zur Verfügung unter: 0157 /  72967096.